OPAK #06 – DAS COVER

JAAA! There’s a new Cover in Town! Ab 12.08. im Zeitschriftenhandel Ihres Vertrauens! Neuerdings sogar am Kiosk! Gleich hin da! Oder abonnieren!
Das Thema der Ausgabe lautet: DIEBSTAHL. Mehr in Kürze!

OPAK #6

TEXT: Redaktion | RESSORT: Allgemein, OPAK #06
28. Juli 2010 | 4 Kommentare





I’D RATHER BE A HAMMER…

than a nail.

Machines that Almost Fall Over from Michael Kontopoulos on Vimeo.

“Machines that Almost Fall Over”, 2008 by Michael Kontopoulos.

(via rhizome.org)

TEXT: Redaktion | RESSORT: Allgemein
28. Juli 2010 | Keine Kommentare





M.I.A. – MAYA

M.I.ALust an der Irritation

Das erste Album, Arular, benannte sie nach ihrem Vater. Das zweite, Kala, nach ihrer Mutter. Das dritte, Maya (Beggars Group / XL Recordings), nun nach sich selbst. Mathangi Maya Arulpragasam, die sich M.I.A. nennt, ist damit wieder ein Meisterwerk gelungen. Kämpferisch, immens dicht, disparat, Haken schlagend, hoch differenziert, eskalierend, politisch, militant, nervig, großartig. Der Bezug auf sich selbst ist dabei kein Zufall. Ihre Musik war immer auch Abbild ihres Daseins. 1975 in London geboren, ging M.I.A. ein Jahr später mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach Sri Lanka. 1986 musste die Familie zurück nach London flüchten, der Bürgerkrieg in Sri Lanka eskalierte damals. Ihr Vater war Aktivist der tamilischen Befreiungsbewegung.

Seitdem ist M.I.A. eine, die Kulturen nicht verbindet, sondern frontal aufeinander prallen lässt. Was sie macht, ist so etwas wie eine Weltmusik 2.0, ohne den versöhnenden und versöhnlichen Konsens, der alle Kanten aufweicht, dafür mit drastischer Lust an der Irritation und der Provokation. In „Lovalot“, einem schon beim ersten Hören unwiderstehlichen, sogartigen, nicht einmal drei Minuten langen und von tiefen Bässen getriebenen Song, nimmt M.I.A. die Perspektive einer Selbstmordattentäterin ein: „I fight the ones that fight me / I really love alot, I really love alot“ , was klingt, als singe sie „I really love Allah“. „XXXO“ wiederum klingt fast ungebrochen nach Lady Gaga. Widersprüche solcher Art sind für M.I.A. kein Problem.

TEXT: Tim Gorbauch | RESSORT: Reviews
26. Juli 2010 | 2 Kommentare





BAD ASS LEGO TATTOO

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via ufunk

TEXT: Redaktion | RESSORT: Allgemein
24. Juli 2010 | Keine Kommentare





CANNONBALL

Cannonball from California is a place. on Vimeo.

Some of them are full of black water. Others have become graveyards for old lawn furniture and rodent carcasses. They are shaped like jelly beans and manufactured by companies named Sunny Side and Champagne. Once upon a time, Fresno was the California Dream. Own a car. Own a house. Own a pool. Everyone wanted it and the wonderful world of credit made it all possible. But now, with the foreclosure monster running wild, the dream is dry. Thousands of pools are festering in the hot Central Valley sun. For most people this is tragic. But for some, it’s an opportunity.

via californiaisaplace

TEXT: Redaktion | RESSORT: Fundsache
23. Juli 2010 | Keine Kommentare





OPAK PRÄSENTIERT: MINTZKOV LIVE

mintzkovWas eigentlich ist mit diesem kleinen Städtchen Antwerpen los? Vermutlich gibt es dort ein riesiges Kellerloch, in dem kleine Antwerpener schon im Kindergartenalter heimlich von bärtigen Notengöttern zu Musikern rekrutiert werden. Fünf der Ex-Kellerkinder jedenfalls konnten sich nach etlichen Lehrjahren aus dem Loch befreien und nannten sich fortan Mintzkov. Im März 2010 nahmen sie ‘Rising Sun, Setting Sun’ auf, ein Album mit wunderschönen Songs im Stile dieses antwerpentypischen Minimalmelancholie-Indierock. Auf der Flucht vor den weisen Göttern sind sie alle paar Tage an einem anderen Ort. Also kommt und hört:

22.07. Dresden Schaubudensommer
23.07. Berlin White Trash
24.07. Freiberg Sun Flower Festival
29.09. Berlin Flachlandfestival
31.08. Bremen MS Treue
01.09. Hamburg Kulturhaus 73
02.09. Lüneburg Salon Hansen
03.09. Kassel Schlachthof
04.09. St.Gallen (CH) Grabenhalle
06.09. Frankfurt Nachtleben
07.09. Erfurt Museumskeller
08.09. Cottbus Gladhouse
09.09. Wien (A) Arena
10.09. Steyr (A) Röda
11.09. Singen Exil Open Air
12.09. Luzern (CH) Treibhaus
13.09. Basel (CH) Das Schiff

TEXT: Redaktion | RESSORT: Allgemein, Präsentationskorb
22. Juli 2010 | Keine Kommentare





TELEKASTER @ JENSEITSVONMILLIONEN

Nein, eine Band im klassischen Sinne sind die Berliner Telekaster (www.telekaster.net) nicht. Während Matthias Grübel für die Musik zuständig ist, gestaltet der Videokünstler Stefan Bünning die visuelle Ebene dieses Kunstprojekts, das als Ambient-Performance im besten Sinne bezeichnet werden kann. Einen relaxten Einblick gewährt ihr neues Video:

thinktank from telekaster on Vimeo.

Telekaster spielen außerdem auf dem guten Jenseits-von-Millionen-Festival, das am 06. & 07. August auf der Burg in Friedland (Niederlausitz) stattfinden wird.

TEXT: Redaktion | RESSORT: Fundsache
21. Juli 2010 | Keine Kommentare





GESCHICHTE UND GEGENWART – FOTOGRAFIE IN SÜADFRIKA

00002718Jeden Abend flattern die Bilder aus Südafrika über die Bildschirme nach Deutschland. Bilder des großen Fußball-Spektakels, farbige Bilder, bunt bemalte Fans, Bilder phantasievoller Kostüme, denen andere gegenüberstehen, die weniger bekannt sind. So scheint auch genau der richtige Zeitpunkt gekommen, die künstlerische Fotografie Südafrikas mit einer Ausstellung und einem Buch in den Fokus zu rücken. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt. Der Qualität des Bandes indes tut das keine Abbruch.

Etwa 180 Arbeiten umfasst eine Schau, die jetzt im Museum Goch und auch im Stadthaus Ulm zu sehen ist. Vertreten sind beinahe alle wichtigen Namen der Fotografie Südafrikas. Das Werk der Fotografen umfasst die Zeitspanne von 1950 bis heute – sechzig Jahre des Landes. Sehr genau lassen sich die politischen Entwicklungslinien anhand der Bilder nachvollziehen: Das Leben in der Apartheid, der Widerstand, der Befreiungskampf bis hin in die Gegenwart – entlang der sozialen Entwicklungen wird auch die Fotografie des Landes präsentiert.
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TEXT: Marc Peschke | RESSORT: Reviews
21. Juli 2010 | 1 Kommentar





STORY! GEWINNEGEWINNE!

Story_Header
„Neukölln? Das ist doch der Stadtteil, wo man nur mit Ritterrüstung und Morgenstern unbeschadet durch kommt, oder?!“ Ganz genau. „Ich habe mal gehört, in Neukölln, da …“ – Na klar! Unzählige Geschichten kursieren über Neukölln. Nicht zuletzt deshalb liefert der Bezirk den geeigneten Hintergrund zur Veranstaltung eines Literaturfestivals. Die Literaturwoche STORY! findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Vom 24. bis 30. Juli bietet der Heimathafen literarisches und musikalisches Programm.

Vorab ein paar Hinweise: Nagel, einer unserer zuverlässigsten Autoren (dessen neues Buch „Was kostet die Welt“ Ende September erscheinen wird), ist am 27. Juli auf der Bühne zu sehen. Für diesen Tag verlosen wir 1×2 Tickets – bitte einfach eine Email (Betreff: Neukölln) an redaktion at opak-magazin punkt de.
Wer sich büchermäßig auf diesen Abend vorbereiten möchte erhält außerdem die Chance, Christiane Rösingers „Das schöne Leben“ oder Robin Felders „Unsympath“ zu gewinnen. Einfach eine Email (Betreff: Buch) an redaktion at opak-magazin punkt de.

Darüber hinaus kultet STORY! den Stadtteil mithilfe des Song-Contests „Unser Lied für Neukölln“ ab. Und am 30. Juli wird es aufgeführt!

TEXT: Redaktion | RESSORT: Literatur, Win-win-Situation
20. Juli 2010 | 2 Kommentare





13, BABY! MELT, BABY!

Das Melt!-Festival feierte dieses Jahr seinen 13. Geburtstag. Und was war das für eine Sause: Es wurde geheiratet (kein Scherz!), getanzt, gesungen und gefeiert. Geladen waren Bands aus aller Welt. Neben den Großen Headliner Massive Attack, Goldfrapp, Moderat, DJ Shadow und Booka Shade, durfte man sich auch dieses Jahr auf ein spannendes Line-Up freuen. Natürlich durften auch auf dem diesjährigen Melt! die Vertreter aus dem nördlichen Europa nicht fehlen.

melt2010_headphoto credits: intro.de

Gleich Freitag ging es mit den fantastischen Shout Out Lounds los. Musikalisch begleiteten sie mit „Please Please Please“ und „Walls“ die Sonne beim Untergehen und sorgten mit ihrem „Cure“-esken Sound für einige romantische Momente im Publikum. Sänger Adam Olenius sah wie immer aus, als wäre er gerade einer Haarpflegewerbung entsprungen und Keyboarderin Bebban Stenborg verzauberte mit ihrem elfenhaften Wesen wieder einmal den männlichen Anteil des Publikums.
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TEXT: Kati Weilhammer | RESSORT: Rocket Brother
20. Juli 2010 | Keine Kommentare





OVAL – RINGTONE EP

ringtonesNach beinahe zehn Jahren Stille erscheinen in diesen Sommer Oval-Stücke beinahe am laufenden Band – in diesem Fall sogar als kostenlose Mini EP, die für kurze Zeit erhältlich sein wird. Im Vergleich zu den Tracks der bereits veröffentlichten „Oh“-EP und des im August auf Thrill Jockey anstehenden Albums „O“ sind die acht Stücke der Ringtone EP noch ein gutes Stück spröder und gebrochener, wenn auch nicht minder aufregend. Der Sommer-Glitch-Tip quasi. Hier geht’s zum (zeitlich begrenzten) Download. Die Tracklist lautet folgendermaßen: 1 Legendary / 2 Nicosia / 3 Riffifi / 4 Tapasbar / 5 Alpaca / 6 Candyplex / 7 Salajingle / 8 Karo Phy

TEXT: Nils Quak | RESSORT: Win-win-Situation
19. Juli 2010 | Keine Kommentare





AUSSTELLUNG – SPUREN IN DIE ZUKUNFT

Dass unser Autor Marc Peschke nicht nur ein hervorragender Schreiber, sondern auch ein begabter Fotokünstler ist, hatten wir bereits gesagt. Erwähnt werden soll daher hier nur ganz kurz die Gruppenaustellung auf Schloss Hartmannsberg bei Bad Enddorf, die noch bis zum 22. August zu sehen ist. Neben Marc nehmen unter der Überschrift „2010 – Spuren in die Zukunft“ weitere 23 Künstler aus verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst, Malerei, Skulptur, Fotografie, teil. Hier eine recht instruktive Besprechung der Ausstellung – if you happen to be around, go there!

Ischia 5 bearbeitet

TEXT: Redaktion | RESSORT: Hausmitteilungen
19. Juli 2010 | Keine Kommentare