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DER 3. MÄRZ

eins passt hier nicht rein

Liebe HamburgerInnen, wir hätten da eine sensationelle Abendgestaltung anzubieten! Am 03. März wird Elisabeth Rank aus ihrem Debutroman „Und im Zweifel für dich selbst“ lesen. Ab 20.00 Uhr geht’s los in der Hasenschaukel , besser pünktlich sein, denn: Release-Lesung für 3 Euro!
Danach geht’s in einer großen Polonaise zielstrebig am Rettungsring vorbei in die U-Bahn Richtung Altona. Ab 22.30 Uhr wird „Where the Wild Things Are“ von Spike Jonze im Zeise-Kino gezeigt. Und zwar einmalig in Hamburg: die Originalfassung im Spätprogramm! Und danach? Vielleicht ins Familieneck, ist ja direkt gegenüber…
Und die BerlinerInnen? Euch möchten wir eine Veranstaltung ans Herz legen, die sich hier perfekt einreiht: Im Rahmen der Punkfilmreihe im mächtigen Ramones Museum wird am 03. März ab 20.00 Uhr der Hammerhead-Film gezeigt. Neben Mitgliedern der Band werden Thees Uhlmann und Nagel anwesend sein, um „Fragen zu beantworten“. Heftig!

TEXT: Redaktion | RESSORT: Präsentationskorb, Unterwegs
2. März 2010 | 2 Kommentare




A FOREST MIGHTY BLACK

Nach der erfolgreichen Öffnung vor drei Monaten, wird nun die zweite Ausstellung im Namen des Raumes präsentiert. In der Licht- und Rauminstallation #2 Schwarzwald gestaltet der Leipziger Künstler Steve Viezens eine märchenhafte Kulisse verschlungener Referenzgeflechte.

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TEXT: Oliver Koch | RESSORT: Präsentationskorb, Unterwegs
10. Februar 2010 | Keine Kommentare




HOMMAGE AN JULES VALLÈS

die untüchtigen

„Meine […] Abtrünnigen treiben sich herum auf den Misthaufen der großen Städte. […] Abtrünnige sind Leute, die alles angefangen haben und nichts geworden sind. Sie haben alle Fakultäten besucht […] – sie bekamen keinen Grad, kein Patent und kein Diplom […]
Der ist ein Abtrünniger, der mit den Füßen nicht im Leben steht, weil er keinen Beruf, keinen Stand, kein Handwerk übt und der sich nicht betiteln kann, sei es als Möbeltischler, Notar, Doktor oder Schuster, und dessen einziges Gepäck seine Manie ist – blöd oder gewaltig, fad oder berühmt und einerlei, ob er Kunst, Literatur, Astronomie, Magnetismus oder Handleserei betreibt, oder ob er per Zufall eine Bank, eine Schule oder eine Religion zu gründen trachtet…“.

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TEXT: Lasse Koch | RESSORT: Präsentationskorb, Unterwegs
31. Januar 2010 | 1 Kommentar




YOUNG REBEL SET

Die Kollegen vom britischen Punk-Fanzine NME nennen diese Musik “lebensbejahender Hemdsärmelrock”. Was auch immer das bedeuten mag, die Band ist trotzdem gut! Sieben Typen aus dem Nordosten Englands, zwei Mal zwei davon Brüder. Wie der Boss oder Bob Dylan, erzählen Young Rebel Set große Geschichten. Und das, obwohl Teile der Band so jung aussehen, dass sie beim Kippenkaufen garantiert nach dem Ausweis gefragt werden.
In England spricht man – wie immer zurückhaltend – schon vom “nächsten großen Ding”… Im Februar 2010 sind sie das erste Mal auf Tour durch Österreich, Schweiz und Deutschland.

Young Rebel Set

28.01.10 CH Lausanne, Bleu Lezard

29.01.10 Freiburg, Swamp

30.01.10 CH Aarau, Kiff

31.01.10 CH Luzern, Bar 59

01.02.10 A Wien, B72

02.02.10 München, Feierwerk

04.02.10 Berlin, Magnet

05.02.10 Dortmund, FZW (VISIONS Party)

06.02.10 Hamburg, Molotow

07.02.10 Bremen, Tower

TEXT: Redaktion | RESSORT: Präsentationskorb, Unterwegs
29. Januar 2010 | 1 Kommentar




ADAM ARCURAGI

Süden trifft Norden, Tradition die Moderne und eine fantastische Stimme auf tolle Texte. Manche sprechen gar von den neuen Fleet Foxes. Das ist natürlich direkt sehr hoch gegriffen, aber alles andere als falsch. Denn Adam Arcuragi, der in Pennsylvania lebt und die so unterschiedlichen pophistorischen Songwriting-Einflüsse der nüchtern erzählenden Nordstaaten und der euphorisch gospelnden Südstaaten verinnerlicht hat, ist ein echter Künstler am Mikrofon. Wir präsentieren die Tournee:

Adam Arcuragi (w/ Fabian Simon)

23.01.2010, DK-Kopenhagen, Din Nye Ven
25.01.2010, Hamburg, Astra Stube
26.01.2010, Hannover, Café Glocksee
27.01.2010, Berlin, Box&Bar @ Deutsches Theater
28.01.2010, Lüneburg, Unicampus, Gebäude 9
29.01.2010, Frankfurt, Yellow Stage
30.01.2010, Mannheim, Blau
31.01.2010, Münster, Fachwerk
01.02.2010, Köln, Blue Shell
02.02.2010, Nürnberg, Mata Hari Bar
03.02.2010, CZ-Prag, Brick Bar
04.02.2010, Wetzlar, Café Vinyl
05.02.2010, Reutlingen, franz.K
06.02.2010, CH-Baden, Herbert
07.02.2010, Gent, Wespstraat 61

präsentiert von OPAK, ByteFM & roteraupe.de

TEXT: Redaktion | RESSORT: Präsentationskorb, Unterwegs
21. Januar 2010 | 2 Kommentare




THE BLACK HEART PROCESSION –
LIVE IN BERLIN, DEZEMBER 09

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TEXT: Redaktion | RESSORT: Präsentationskorb, Unterwegs
2. Dezember 2009 | Keine Kommentare




THE BLACK HEART PROCESSION –
DIE BRENNENDE SÄGE, DIE BRENNENDE SEELE

Bei Six sind sie angekommen. Eine ganz einfache Rechnung. Eins, zwei, drei, ein bisschen was dazwischen, sechs. Daran hatte ich 2009 nicht mehr geglaubt. Nicht an das Zählprinzip, nicht an die mächtige Stimme, nicht an tausende traurige Worte, auch nicht an die Fähigkeit der Black Heart Procession, Melancholie zu zelebrieren, nicht an eine Europa-Tour. Every inch and every mile. Nach Three konnte es nicht weitergehen. Drei Alben zum Anbeten. Und doch.
Ziemlich genau vor zwölf Jahren ist One erschienen. Anfang, Ende und das Dazwischen werden seither besungen, beschrien, betrauert und bereitwillig aufgenommen, um Werke zu schaffen, die ewig klingen.
Die Stimmung dieser Werke schleicht sich düster und nebelig ins Innerste und ankert dort. Dazu passend erschienen seither auf jedem Album mindestens fünf Titel zum Thema Auf-Grund-Laufen, Stranden, Ankommen, Wegnehmen, Licht und Dunkel. Alles, was man auf dem Meeresgrund finden kann. Neben Dreck gibt es da eine Menge Verstecktes. Die Details und Ausführlichkeit machen The Black Heart Procession vollkommen.
Das Wort Eindunkeln liest sich in Rezensionen. Und dennoch bzw. deshalb entsteht ein Glucksen, wenn sie die Bühne betreten und loslegen. Spannung, Erwartung und Erlösung im 6/4-Takt. Und das glückliche Atmen in dem Moment, wenn The Black Heart Procession One bis Six aufgeführt wird.

Eine der tragenden Erinnerungen an eines ihrer Konzerte ist der Nieselregen auf der Wiener Straße und die Säge, die mit aller Kraft in jede Zelle jedes einzelnen Anwesenden dringen wollte. Die klingende, brennende Säge der Black Heart Procession. Unvergesslich beeindruckend und wunderschön.

All denen, die mitgewartet und gehofft haben, viel Freude! All denen, die neu in die Welt der singenden Säge eintauchen: Willkommen! Hört euch auch die alten Platten an. Taucht ab, seht euch die Tiefsee an, zitiert die Texte, postet ‚the letter’, schwimmt in Selbstmitleid und lächelt. Diese Band ist ein Geschenk.

Tour

1.12.09 Berlin, Festsaal Kreuzberg
2.12.09 Dresden, Beatpol
3.12.09 München, Feierwerk
20.12.09 Köln, Gebäude 9

TEXT: Peggy Weiß | RESSORT: Präsentationskorb, Unterwegs
1. Dezember 2009 | 2 Kommentare




DIE TRAUERFEIER DES JENS R.

Jens Rachut gilt vielen als graue Eminenz des Deutsch-Punk. Zu Recht. Die Zahl der Bands mit seiner Beteiligung, Bands, die heutzutage furchtbar altmodisch klingende Begriffe wie Relevanz, Haltung, Underground auf sich vereinten, ist Legion: Angeschissen, Blumen am Arsch der Hölle, Dackelblut, Oma Hans, und nicht zuletzt Kommando Sonne Nmilch (Neues Album ist fürs Frühjahr angekündigt).

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Jenseits seiner Bands schreibt Rachut Hörspiele wie „Flugnummer unbekannt“ oder die Trilogie „Der Seuchenprinz“ und ist seit Jahren auch auf der Theaterbühne zu erleben. OPAK präsentiert die im Dezember tourende „Trauerfeier des Jens R.“: Theaterstück/Performance/Konzert, ein Projekt, das alle zuvor genannten Aktivitäten zu vereinen scheint.

Man darf sich auf Trauerreden von Schauspielerkollegin Laura Tonke freuen und auf Jacques Palminger von STUDIO BRAUN als Schwager des Teufels. Musikalisch begleitet wird die Aufführung von Jonas Landschier, bekannt nicht zuletzt als Keyboarder von Rocko Schamoni und weiteren illustren Gästen.

Was das soll? Das Info sagt: „Es wird solange erzählt, gesungen, gebrüllt und beschworen bis die ganze Mistkiste Leben wieder und besser anspringt!“ Wir sind gespannt.



Die Trauerfeier des Jens R.

16.12.09 Köln, Kulturbunker Mülheim 

17.12.09 Karlsruhe, Hackerei 

18.12.09 Wiesbaden, Schlachthof 

19.12.09 Kassel, Arm (Galerie Loyal) 

20.12.09 Hamburg, Hafenklang



Tour-Info: Trümmer

TEXT: Redaktion | RESSORT: Präsentationskorb, Unterwegs
30. November 2009 | 1 Kommentar




TIM YOUNG

„Ich habe eine kaputte Kirmes vor Augen!“

Die Stenciling-Szene erlebte im Paris der 80er Jahre eine erste Blütezeit. Nachdem ein Exil-Franzose Tim Young mit der Technik bekannt gemacht hatte, fertigte der Bielefelder seine ersten Arbeiten noch in der heimischen Garage.

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Mehr als Klingen und Farben waren nicht vonnöten. Gebrauchte Pappkartons waren einfach zu organisieren, später dann stieg Young auf Leinwände um, die ihm bald unpassend erschienen.
„Auf Leinwand sieht alles immer sehr nett aus. Ich wünschte mir aber eine andere Wirkung. Um einen Bruch zu inszenieren, entschied ich mich dazu, die filigran gearbeiteten Schablonen mit möglichst billigem Material zusammen zu bringen.“ Leinwände wichen zufällig gefundenen Bildwänden. Spanplatten wurden aufgetrieben, örtliche Abrissunternehmen kontaktiert, um Fußbodenpaneele zu organisieren.

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Nach Gruppenausstellungen in Rom, Madrid, Boston, Tel Aviv und Köln sind Youngs neuere, ausschließlich in Grautönen gehaltene Arbeiten noch bis zum 09. Dezember in der Berliner Galerie Knoth & Krüger, Oranienstraße 188 zu sehen.

TEXT: Redaktion | RESSORT: Präsentationskorb, Unterwegs
24. November 2009 | Keine Kommentare




IM NAMEN DES RAUMES

Haut es mit Edding an die Wände! „im namen des raumes – forum für kunst, design & genuss“ öffnet seine Türen.

im namen des raumes

„Was gut ist, ist gut und wert gezeigt zu werden!“ – WORD!

„Ziel ist es, (…) die Möglichkeit zu schaffen, ungewöhnliche und unabhängige künstlerische und theoretische Positionen abseits des Marktes/Mainstreams zu fördern und öffentlich zu machen.“
 

ausblick

Eröffnungsausstellung #1 „Ausblick“ am 14.11.2009 von 16-20h.

TEXT: Redaktion | RESSORT: Präsentationskorb, Unterwegs
8. November 2009 | Keine Kommentare