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B-SEITE #6
W/ MUTE NIGHT / BOMBAY BICYCLE CLUB / DARK DAR DARK

Wir hatten bereits auf die Mute Nacht am 28. Juni in der Berghain Kantine hingewiesen und Tickets verlost. Hier jetzt ein bisschen ausführlicher.

Dass S.C.U.M bei Mute sind, scheint bei ihrem Hintergrund fast unausweichlich. Keyboarder Samuel Kilcoyne ist Sohn von Barry 7 von Add N to (X), der provokanten Electro Clash Band, die bis zu ihrer Auflösung 2003 ebenfalls bei Mute gesigned war. In London hat er zudem vor ein paar Jahren mal eben sowohl die Underage Veranstaltungsreihe als auch das Underage Festival für ausschließlich musikvernarrte Minderjährige aus der Taufe gehoben. Ihr wunderbar mehrdeutiger Bandnamen S.C.U.M. bezieht sich auf den gleichnamigen feministischen Aufsatz von Valerie Solanas, bei dem “SCUM” als Abkürzung für die “Society For Cutting Up Men” steht. Musikalisch orientiert sich die Band an den düsteren, großen Namen wie Joy Division. Das schreit also alles nach einem: im Auge behalten!

scum
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TEXT: Vivien Mierzkalla | RESSORT: B-Seite
24. Juni 2011 | 1 Kommentar




B-SEITE #5
W/ BEIRUT / VONDELPARK / BEAT CONNECTION

Cheap but lovely magic inside: Beirut mit neuem Album

Nachdem er vor kurzem als Act auf dem diesjährigen Berlin Festival bestätigt wurde, kommt nun die Nachricht, dass ein neues Album von ihm und seiner Band erscheint: Zach Condon mit seinem Projekt Beirut.

Beirut_kristiannaSmith_klein

East Harlem” ist die erste Single-Auskoppelung, die als exklusive 7″ erscheint. Die sogar noch bessere B-Seite “Goshen” (http://soundcloud.com/listenbeforeyoubuy/beirut-goshen) wird auch Platz auf dem neuen Album finden, welches am 30. August in Amerika veröffentlicht wird. “The Rip Tide” ist nach dem Debüt “Gulag Orkestar” und dem Zweitwerk “The Flying Club Cup” das dritte Album von Beirut, unzählige EPs nicht mit eingerechnet. Und weil bis August ja noch so viel Zeit gefüllt werden muss, sollte an dieser Stelle auf den Kurzfilm “Cheap Magic Inside“, eine 62minütige Akustik-Session gedreht in Brooklyn, New York, hingewiesen werden. Nicht nur ein Ohren- sondern auch Augenschmaus und keine einzige Minute zu lang.


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TEXT: Vivien Mierzkalla | RESSORT: B-Seite
10. Juni 2011 | Keine Kommentare




B-SEITE #4
/w WOODS / THE ANTLERS / DEATH CAB FOR CUTIE

Diese Woche entdeckt: Streams, die helfen sollen eine musikalische Kaufentscheidung treffen zu können oder eben auch nicht. Von Nachfolgeralben, Anwärtern auf Lieblingsplatten, Neuererscheinungen – los geht’s:

woodsShadeWebSun and Shade” ist bereits das sechste Album von Woods. Die Band um Sänger und Woodsist Labelinhaber Jeremy Earl präsentiert darauf zwölf folk-poppige, dezent 60ies psychedelische, atmosphärische Songs, die vor allem als Ganzes funktionieren.
“Konzeptalbum” muss man es deswegen nicht direkt nennen, nur feststellen, dass sich nicht auf Anhieb ein Lieblingssong ausfindig machen lässt. Wieso? Weil alle gleich gut sind!

Woods: Sun and Shade by alteredzones
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TEXT: Vivien Mierzkalla | RESSORT: B-Seite
2. Juni 2011 | Keine Kommentare




B-SEITE #4
W/ ANR / BIG DEAL / BLEEDING KNEES CLUB / TEAM ME

Zurück vom Great Escape Festival in Brighton gibt es so einige Bands, die man für die kommenden Jahre und auch jetzt schon im Auge behalten sollte. Auffällig: vor allem die zwei Mann/Frau-Combo funktioniert wieder. Und das ziemlich gut.
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TEXT: Vivien Mierzkalla | RESSORT: B-Seite
19. Mai 2011 | 2 Kommentare




B-SEITE #3
W/ WASHED OUT. GANG GANG DANCE. CUT OFF YOUR HANDS AND DO BETTER. MODEST MOUSE. PLANNINGTOROCK

Bedroom Synthpop at it`s best: Washed Out

Oh mein Gott! Oh mein Gott! Oh mein Gott! Domino hat nicht nur mal eben mit Weird World ein neues Unterlabel aus dem Boden gestampft, sondern nach den Smith Westerns direkt noch Ernest Greene aka Washed Out gesignt. Der spukt mit seinem “bedroom synthpop” (Pitchfork) und EPs wie “Life Of Leisure” und “High Times” schon ziemlich lange im Internet herum und veröffentlicht am 12. Juli über Sub Pop/ Weird World endlich sein Debüt “Within and Without”.

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TEXT: Vivien Mierzkalla | RESSORT: B-Seite
7. Mai 2011 | 1 Kommentar




B-SEITE #2.
W/ BON IVER. THE SERENADES. PARENTHETICAL GIRLS VS. XIU XIU. GANGLIANS. FLEET FOXES.

bon_iver-bon_iverBon Iver – Bon Iver

Lieber Justin Vernon, es ist mal wieder Zeit für einen Liebesbrief an dich! Wie du vor vor drei Jahren auf einem Konzert zu Tränen gerührt hast, wie du um die “Skinny Love” gehofft hast, wie die ganze Welt deinen Herzschmerz mit dem Debüt von “For Emma, Forever Ago” geteilt hat und dich am liebsten sofort in den Arm genommen hätte, wie du dann mit ein paar Kollegen als Volcano Choir mindestens genauso bezaubert hast, wie du beim diesjährigen SXSW mal eben die Bühne mit Kanye West geteilt hast und wie du soeben verkündet hast, dass es bald ein neues, gleichnamiges Album mit deiner Band Bon Iver geben wird – all dafür lieben wir dich!
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TEXT: Vivien Mierzkalla | RESSORT: B-Seite
28. April 2011 | Keine Kommentare




B-SEITE #1

B-Seite begibt sich auf die musikalische Perlen-Suche. Ob neueste Nachrichten aus Nachbars Garten, erste Töne aus dem Proberaum der Schülerband aus San Diego oder dem Hinweis auf das fünfhundertachtzigste Album der berühmtesten Bands der Welt – B-Seite ist im wöchentlichen Turnus die kleine Zusammenfassung für das kollektive Musikgedächtnis. Los geht’s!

Lykke Li im Gold Panda Remix

In Interviews sagt sie, dass sie nur Musik schreiben kann, wenn sie traurig ist – die Rede ist von der Schwedin Lykke Li. Vielleicht heißt deswegen ein Titel ihres zweiten Albums “Wounded Rhymes” auch “Sadness Is A Blessing”.
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TEXT: Vivien Mierzkalla | RESSORT: B-Seite
21. April 2011 | Keine Kommentare