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OVAL – RINGTONE II

IMG_2141_samllNachdem im letzten Monat bereits eine kostenlose Mini-EP von Oval für kurze Zeit verfügbar war, legen Thrill Jockey und Markus Popp nach und präsentieren mit Ringtone II passend zum Release des Oval „O“-Doppelalbums eine zweite Sammlung kostenloser Oval-Glanzstücke. Zudem findet sich in der aktuellen Ausgabe ein Interview mit Markus Popp. Die EP gibt es hier.

photo credits: Constantin Falk

TEXT: Redaktion | RESSORT: Musik
2. September 2010 | Keine Kommentare




OPAK PRÄSENTIERT: KRAKÓW LOVES ADANA

klaMit Staub, Milchglas und Patina – Bezüglich Kraków Loves Adana schreibt Rasmus Engler in unserer aktuellen Ausgabe etwas von „skelletiertem Blues“, von „Pulsadern“ und „Mormonenschlafmützen“. Bitte lesen sie hier!

Weil die Band gut ist, präsentieren wir die Tour. Zu gewinnen gibt es: 3×2 Tickets für die Stadt eurer Wahl! Schreibt einfach eine Email (Betreff: KLA) an redaktion at opak-magazin punkt de, wir melden uns…

 
 

OPAK präsentiert Kraków Loves Adana
01. September 2010: Uebel & Gefährlich – Hamburg
02. September 2010: Bang Bang Club – Berlin
05. September 2010: Teilchen & Beschleuniger (um 1500 Uhr) – Münster
05. September 2010: Sputnik Café – Münster
06. September 2010: Studio 672 – Köln
07. September 2010: Brotfabrik – Frankfurt

TEXT: Redaktion | RESSORT: Feature, Präsentationskorb, Win-win-Situation
1. September 2010 | Keine Kommentare




OPAK PRÄSENTIERT: KLEZ.E VARIATIONEN

Am besten nur noch schlafen…

Klez.e kehren auf die Bühne zurück. Die vier Berliner werden eine reduzierte Variante ihres Albums „Vom Feuer der Gaben“ ab Ende September im Rahmen ihrer „Variationen-Tour“ live präsentieren. Kurz zuvor, am 17. September, erscheint die neue Single „Der Welt ein Ort“ – das Video zur Single gibt’s genau hier:

KLEZ.E_Der Welt ein Ort from FM Pampuch on Vimeo.

Nadine Schildhauer hat Tobias Siebert, seines Zeichens Mastermind von Klez.e, im bandeigenen Studio getroffen:

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TEXT: Nadine Schildhauer | RESSORT: Musik, Präsentationskorb
26. August 2010 | Keine Kommentare




FRANCIS INTERNATIONAL AIRPORT

FIA_7inch_cover Punk ist tot. Es lebe Pop! Falco würde vor Freude hüpfen. Christian, Gittarist der Band, trägt das schwere Erbe Neffe des berühmten österreichischen Pophelden zu sein. Aber so leicht lässt sich Francis International Airport nicht auf eine Formel bringen. Der Song „Monsters“ erscheint wie ein Rückgriff auf „Running from the Rain“ von Thursday, allerdings wirkt die Band im Vergleich eher wie die erste Ausgabe der NEON 2003, die wir damals alle gekauft haben – neu, mit diesen faszinierend körnigen Bildern, nicht zu politisch, aber schön anzuschauen – eine perfekte Band für das Immergut-Festival.
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TEXT: Nadine Schildhauer | RESSORT: Musik, Reviews
24. August 2010 | Keine Kommentare




CA’A

Ca'a Die CD mit dem ungewöhnlichen Namen Chi’en kommt voller Pathos daher, ohne in Kitsch abzugleiten. Schon der erste Track verspricht viel – doch die Spanier Ca’a schaffen es der Erwartungshaltung gerecht zu werden: Sechs experimentelle, verzerrte, laute und krachige Tracks, die teilweise eine Länge von 15 Minuten überschreiten. Ca’a führen uns in die bizarre Welt der schrägen Klänge behutsam ein, so dass einige Stücke beinahe unbemerkt im wüsten Schrammeln enden.

Die Stimme des Sängers ist kratzig, emotional, leidend – keineswegs gerade und agiert als zusätzlicher Bruch. Am besten jedoch wirken die Soundfetzen dann, wenn auf Stimmen und Paukenschläge verzichtet wird. Man lauscht Bassrauschen, Piepen, Klacken und dröhnend Tönen, die verschmelzen und am Ende langsam abklingen. Die Stücke mit lauten und leisen Tönen sind poppig sanft arrangiert und durchbrechen schon in der nächsten Sekunde genau dieses Schema. Klingt interessant! Auch wenn meine Schmerzgrenze zeitweise überschritten wird, erreichen Ca’a (fast) immer rechtzeitig die Kurve und liefern ein gelungenes Album mit Widersprüchen ab.

TEXT: Nadine Schildhauer | RESSORT: Musik, Reviews
22. August 2010 | Keine Kommentare




RIOT FOR CANDY

RFC “In den besten Familien” lässt man laufen und Mithörende fragen sich verwundert, wer diese Band eigentlich ist. Riot for Candy heißen sie und klingen jung. Jünger zumindest als all die großen deutschen Punkrocker, die mithilfe der Vokabeln Deiche, Bierflasche und Liebe („die sich am besten auf Angstschweiß reimt“) dem Leben andauernde Sinnschwere unterstellen. Die Wortwahl dieses Albums ist stark daran angelehnt, aber der Blick auf die Dinge ist ein anderer. Er ist der einer Generation abweichend von eben jenen Musikern, die die Dreißig längst überschritten haben. Die einen fühlen sich dabei alt, die anderen fühlen sich vielleicht verstanden. Wer wo was verloren hat wird nicht über pures Geschrammel besungen. Geboten wird ferner die Instrumentalseichtheit und ein Klavier wird auch gespielt. Am Album interessierte Nachfragen werden ab morgen direkt als Komplimente an Riot for Candy weitergeleitet.

TEXT: Janina Friedhoff | RESSORT: Musik, Reviews
15. August 2010 | Keine Kommentare




TELEVISION PERSONALITIES

TV

Rolf Zuckowski kann einpacken, denn Dan Treacy ist unter die Kinderliedmacher gegangen – so hört es sich erst an, wenn man „A Memory Is Better Than Nothing“ in den Player schiebt und sich dazu das Cover der neuen Television Personalities-Platte anguckt. Aber nein, dazu ist die ganze Sache viel zu fragil, viel zu kaputt. Seit 1978 haut der „Übervater all der komischen Käuze“ der Popwelt, wie Dan Treacy im Popblog der Taz genannt wird, entgegen aller Widrigkeiten – wie auseinanderbrechende Bands, Drogensucht, Gefängnisaufenthalte – mal mehr, mal weniger regelmäßig und fleißig Alben heraus.
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TEXT: Aida Baghernejad | RESSORT: Musik, Reviews
11. August 2010 | 1 Kommentar




NEUE PLATTEN IN ALLER KÜRZE

TR167_hgicht_coverHGich.T

Ok, das ist doch mal wieder ein Albumtitel: Mein Hobby, Arschloch. Warum nicht. Vielleicht war auch der Bandname Verpflichtung, sich mit Gewöhnlichem nicht zufrieden zu geben – wer heißt schließlich schon HGich.T? Ihre Musik aber ist einer der großen Hypes der Stunde. Irgendwo zwischen Rave und Kunsthochschule irrlichtern die Tracks, und man weiß nicht, ob man sich dafür nun fremdschämen oder lachend mittanzen muss.

HGichT: Mein Hobby: Arschloch (Tapete Records)


I am Kloot

iaksan-150 Wer verlässlich Melancholie geliefert bekommen will, die keine Posen braucht, sondern nur ein paar Moll-Akkorde, Bass, Gitarre, Schlagzeug und eine nicht einmal besonders markante Stimme, der ist bei I am Kloot seit Jahren genau richtig. Auch „Sky an night“, ihr jüngstes Album, ist unaufgeregt wie eh und je, gelassener, in sich ruhender klang Manchester schon lange nicht mehr.

I am Kloot: Sky at night (Shepherd Moon)

expo86Wolf Parade

Dass die beste Independentmusik der letzten Jahre vor allem aus Kanada kommt, kann kein Zufall sein. Im Norden Amerikas hat sich eine Szene etabliert, die mit Hingabe alte Strukturen mit neuem Inhalt füllen. Wolf Parade spielen zwar nicht in der Liga von Arcade Fire und Broken Social Scene, aber die Opulenz, mit der sie Musik machen, hat etwas Bestechendes. Gitarrensoli wie Kirchenorgeln, riesengroß.

Wolf Parade: Expo 86 (Sub Pop / Cargo Records)

TEXT: Tim Gorbauch | RESSORT: Reviews
7. August 2010 | 1 Kommentar




OPAK PRÄSENTIERT: YESTERDAY SHOP

yest.inddDie Frage nach dem „Warum“ kann ich inzwischen schon gar nicht mehr beantworten, aber bevor ich „Spring“ zum ersten Mal in den CD-Player steckte, kreisten meine Erwartungen scham- und willenlos rund um die 60er Jahre. Ob das nun am Beatles-Klassiker oder schlicht und erschreckend einfach nur am Wort lag – keine Ahnung. Die zweite Erwartungs-Enttäuschung entpuppte sich am Ende dann als noch viel besser: „Yesterday Shop“- diese wunderbaren Songs mit den mal verspielten und dann wieder verzerrten Gitarren, den verträumt-melancholischen Melodien und dem stark UK-akzentuierten Gesang – kommen angeblich aus Deutschland. Noch dazu aus dessen Süden, gibt es doch gar nicht! Was erwartet man da im Normalfall? Jedenfalls nichts allzu Weltbewegendes. Meine unverschämten Gedanken, Erwartungen und Vorurteile enttäuschten also auf ganzer Linie – sehr zum Wohlwollen der verwöhnten Gehörgänge. Bei Yesterday Shop handelt es sich weder um die 60er-, und noch weniger um die 10er Jahre. Die Band aus Reutlingen/Balingen bietet vielmehr eine Mischung aus dem, was Emo war, bevor es Schimpfwort wurde und dem, was Postrock war, bevor diese Bezeichnung als universelle Schublade für alles, was nicht als Pop durchging verwendet wurde. Also doch eine kleine Reise in die Vergangenheit, wenn auch nur in die nähere?! Ach, ganz egal. Hauptsache, mich verzaubern wunderschöne Melodien, die gemeinsam mit Shoegazergitarren auf poppigen Klangteppichen daherwabern. Und zwar Song für Song, von Anfang an und immer wieder.
Die vier Jungs von Yesterday Shop sind u.a. mit Songs der aktuellen EP „Spring“ live zu bewundern ab dem 2. August. Hingehen!

02. August 2010: Franz K. (mit Dear Paris) – Reutlingen
03. August 2010: Kriegkstr12 (mit Kiwus) – Frankfurt
05. August 2010: Molotow Bar – Hamburg
07. August 2010: AZ (mit Bloons) – Mülheim
08. August 2010: Café Waldi – Leipzig

TEXT: Redaktion | RESSORT: Präsentationskorb, Reviews
30. Juli 2010 | Keine Kommentare




M.I.A. – MAYA

M.I.ALust an der Irritation

Das erste Album, Arular, benannte sie nach ihrem Vater. Das zweite, Kala, nach ihrer Mutter. Das dritte, Maya (Beggars Group / XL Recordings), nun nach sich selbst. Mathangi Maya Arulpragasam, die sich M.I.A. nennt, ist damit wieder ein Meisterwerk gelungen. Kämpferisch, immens dicht, disparat, Haken schlagend, hoch differenziert, eskalierend, politisch, militant, nervig, großartig. Der Bezug auf sich selbst ist dabei kein Zufall. Ihre Musik war immer auch Abbild ihres Daseins. 1975 in London geboren, ging M.I.A. ein Jahr später mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach Sri Lanka. 1986 musste die Familie zurück nach London flüchten, der Bürgerkrieg in Sri Lanka eskalierte damals. Ihr Vater war Aktivist der tamilischen Befreiungsbewegung.

Seitdem ist M.I.A. eine, die Kulturen nicht verbindet, sondern frontal aufeinander prallen lässt. Was sie macht, ist so etwas wie eine Weltmusik 2.0, ohne den versöhnenden und versöhnlichen Konsens, der alle Kanten aufweicht, dafür mit drastischer Lust an der Irritation und der Provokation. In „Lovalot“, einem schon beim ersten Hören unwiderstehlichen, sogartigen, nicht einmal drei Minuten langen und von tiefen Bässen getriebenen Song, nimmt M.I.A. die Perspektive einer Selbstmordattentäterin ein: „I fight the ones that fight me / I really love alot, I really love alot“ , was klingt, als singe sie „I really love Allah“. „XXXO“ wiederum klingt fast ungebrochen nach Lady Gaga. Widersprüche solcher Art sind für M.I.A. kein Problem.

TEXT: Tim Gorbauch | RESSORT: Reviews
26. Juli 2010 | 2 Kommentare




13, BABY! MELT, BABY!

Das Melt!-Festival feierte dieses Jahr seinen 13. Geburtstag. Und was war das für eine Sause: Es wurde geheiratet (kein Scherz!), getanzt, gesungen und gefeiert. Geladen waren Bands aus aller Welt. Neben den Großen Headliner Massive Attack, Goldfrapp, Moderat, DJ Shadow und Booka Shade, durfte man sich auch dieses Jahr auf ein spannendes Line-Up freuen. Natürlich durften auch auf dem diesjährigen Melt! die Vertreter aus dem nördlichen Europa nicht fehlen.

melt2010_headphoto credits: intro.de

Gleich Freitag ging es mit den fantastischen Shout Out Lounds los. Musikalisch begleiteten sie mit „Please Please Please“ und „Walls“ die Sonne beim Untergehen und sorgten mit ihrem „Cure“-esken Sound für einige romantische Momente im Publikum. Sänger Adam Olenius sah wie immer aus, als wäre er gerade einer Haarpflegewerbung entsprungen und Keyboarderin Bebban Stenborg verzauberte mit ihrem elfenhaften Wesen wieder einmal den männlichen Anteil des Publikums.
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TEXT: Kati Weilhammer | RESSORT: Rocket Brother
20. Juli 2010 | Keine Kommentare




VELFERD

Wagen wir einen kleinen Vormarsch in die hierzulande noch unbekannten, dafür aber wirklich sehr hörbaren Gefilde der norwegischen elektronischen Musik. Klar, Röyksopp kennen wir alle und auch die Sologeschichten des guten Herr Øye sind den meisten bekannt.
Wer auf einem Konzert der The Whitest Boy Alive Tour im vergangnen Jahr war, kennt The New Wine bereits. Eine junge aufstrebende Band aus Bergen, die sich ganz den elektronischen Klängen verschrieben hat und gerade an ihrem Debütalbum bastelt.

newwine

Geir Hermansen, der die Keyboards und Synthesizer der Band bedient, ist in seinem Heimatland unter anderem als DJ bekannt. Unter seinem Pseudonym VELFERD hat er auch schon einen Remix für den ebenfalls aus Bergen stammenden Sondre Lerche angefertigt, jetzt gibt es gleich zwei neue Stücke aus seiner Trickkiste.
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TEXT: Kati Weilhammer | RESSORT: Rocket Brother
16. Juli 2010 | 1 Kommentar