OPAK | wir müssen reden » Reviews

» Reviews

“ROXANNE & GEORGE” VON CAROLIN WALCH

Unsere Comic-Autorin Carolin Walch hat ihre erste Graphic Novel veröffentlicht! Am 13. März ist “Roxanne & George” im Reprodukt Verlag erschienen.

Leseprobe Walch_0
Und darum geht’s:
 
“Are you a hipster?” – “Fuck, no!”
Cover Walch Roxanne und George führen ein Leben, wie es glamouröser nicht sein könnte. Als Kinder zweier Rocklegenden ist ihr Leben geprägt von Partys, Luxus und Exzessen – dokumentiert durch die eigene Reality-Show auf MTV. Alles läuft perfekt, bis ihre Väter den Beschluss fassen, nicht mehr länger die Pausenclowns für ein Millionenpublikum zu spielen.
(weiterlesen…)

TEXT: Redaktion | RESSORT: Literatur, Reviews
18. März 2012 | 11 Kommentare




GEWITZT? STILISTISCH AVANCIERT?

JpodOb Douglas Coupland wohl für immer diese Generation-XY-Bücher schreiben müssen wird? „JPod“, das nach der Erstveröffentlichung 2006 erst kürzlich auf deutsch erschien, wirkt jedenfalls wie ein Versuch, dem berühmten Erstling „Generation X“ ein „Update“ zu verpassen. Darin geht es um eine Gruppe Computerspiel-Programmierer (na klar: Nerds) und deren Alltag im „JPod“, so der Spitzname ihrer Abteilung. Es geht um ein neues Skateboard-Spiel, in das aus Marketing-Gründen ausgerechnet eine „coole“ Schildkröte eingebaut werden muss, um zielloses Internetsurfen, das ewige Aufstellen irgendwelcher Listen und die (ziemliche absurde) Familiengeschichte des Protagonisten Ethan.
(weiterlesen…)

TEXT: Ignatz Forman | RESSORT: Literatur, Reviews
12. Februar 2012 | 13 Kommentare




CLEMENS J. SETZ – DIE LIEBE ZUR ZEIT DES MAHLSTÄDTER KINDES

Setz_CoverClemens Johann Setz ist ein wahres Multitalent. Der Grazer Germanistik- und Mathematikstudent ist nicht nur Übersetzer und „Gelegenheitszauberer“ – wie dem Klappentext seiner jüngsten Veröffentlichung zu entnehmen ist –, der Autor brilliert vor einem beeindruckten Buchmessepublikum zudem als Obertonsänger.
Die Vielseitigkeit Setz´ überträgt sich auch auf die breitgefächerte Themenwahl seines neuesten Erzählbandes. Wie sonst ließe sich erklären, was der Planet „Charakter IV“, „mehrhändiges Anal-Fisting“ und ein „stadtbekannter Behindertenkünstler“ zusammen unter einem Buchdeckel zu suchen haben. „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“ ist die dritte Veröffentlichung des Autors, dessen Vorgängerroman „Die Frequenzen“ ihm bereits viel Aufmerksamkeit und positive Kritiken eingebracht hat. Dieser Band nun vereint 18 Erzählungen, die jedoch nicht nur in der Sujetwahl, sondern auch in ihrer Qualität sehr stark variieren.
(weiterlesen…)

TEXT: Miriam Schmidt | RESSORT: Literatur, Reviews
31. August 2011 | 12 Kommentare




DAS OBSZÖNE SCHREIBEN

9783701715688Unlängst erschien ein Text von Michaela Falkner mit dem allzu vielsagenden Titel „Du blutest, du blutest“. Die Autorin und Performerin aus Österreich holt aus, schlägt zu, und lässt das Blut auf 118 Seiten buchstäblich strömen. Bereits das Titelbild kündet vom morbiden Inhalt, ebenso wie vom Streben nach dem Gesamtkunstwerk, Performance als Lebensform: Zu sehen ist Falkner hervorscheinend aus oder verschwindend in dem schwarzen Hintergrund, weiß gepudert (wie Schnee), rote Lippen (wie Blut), dunkler Lidschatten und mit kleinen Reisigzweigen im hochgesteckten schwarzen Haar (wie Ebenholz), während sie den Untertitel ihres vorherigen Buches „Requiem für/ for Euphorie aufgeschlagene Knie“ (der Schilderung einer sado-masochistischen Liebesbeziehung) auf die blasse Haut ihres Armes schreibt. Das Foto zeigt den Moment, in dem der Stift die Innenseite des Handgelenks berührt – die Andeutung des Stifts als Messer, den Puls durchtrennend. Weiß überschrieben in Falkners Handschrift ist das Bild mit Angaben zum neuen Buch, das als Roman ausgegeben wird.
(weiterlesen…)

TEXT: Frauke Pahlke | RESSORT: Literatur, Reviews
30. Juni 2011 | 1 Kommentar




SEHNSUCHT NACH RHYTHMUS – MARC FISCHER AUF DER SPURENSUCHE NACH JOAO GILBERTO

hobalala_rognerundbernhard_gDer frühe Tod des Berliner Journalisten und Autors Marc Fischer vor wenigen Monaten machte traurig – so viele seiner Reisereportagen hatte man gelesen, seine Feuilleton-Texte, so viel, seit seiner Zeit bei „Tempo“, später in der „Frankfurter Rundschau“ oder im „Spiegel“.

Jetzt, kurz nach seinem Tod, über dessen Ursachen Stillschweigen herrscht, erscheint Marc Fischers literarisches Vermächtnis. „Hobalala. Auf der Suche nach João Gilberto“ heißt sein soeben erschienenes Werk – und zu sagen, es wäre ein Buch über den Erfinder des Bossa Nova, würde zu kurz greifen. Doch Gilberto, der Musiker, der Klassiker wie „The Girl from Ipanema“, „Chega de Saudade“, „Bim Bom“ oder „Corcovado“ in die Welt pustete, steht im Mittelpunkt des Romans.
(weiterlesen…)

TEXT: Redaktion | RESSORT: Reviews
9. Juni 2011 | Keine Kommentare




GRANZ ZAPPA. FRANK ZAPPA FÜR FORTGESCHRITTENE

zappa_money.jpgGRAND ZAPPA“ ist der Titel eines Buchs, das sich dem Phänomen Frank Zappa in neuer Weise nähert. Der DIN A3-Schmöker versteht sich als kritisch-vergleichende Diskologie. Etwas ganz Besonderes für Zappatisten.

Dieses Buch ist nicht groß, es ist sehr groß. Beinahe im DIN A3-Format kommt es daher – und schon der Titel setzt eine Duftmarke: „GRAND ZAPPA. Internationale Frank Zappa Discology“ steht auf dem Cover. Doch dieser Band ist nicht nur im Umfang üppig, auch die Ausstattung ist nicht ohne: 1000 Abbildungen, allesamt gedruckt auf 200 Gramm schwerem Bilderdruckpapier.

Doch vor allem überwältigt der Inhalt. Denn der Autor Frank Wonneberg hat dem Jubilar Zappa – er wäre am 21. Dezember 70 Jahre alt geworden – ein Denkmal gesetzt. Der Zappa-Experte hat insgesamt 850 Vinyl-Alben-Versionen der 44 regulären, zu Lebzeiten erschienenen Alben gesammelt, die nun in diesem Band vorgestellt werden – ergänzt um alle seit 1994 erschienenen CDs. Da darf man sich schon fragen: Was ist der Sinn des Ganzen?
(weiterlesen…)

TEXT: Marc Peschke | RESSORT: Reviews
15. Februar 2011 | 3 Kommentare




GESCHICHTE UND GEGENWART – FOTOGRAFIE IN SÜADFRIKA

00002718Jeden Abend flattern die Bilder aus Südafrika über die Bildschirme nach Deutschland. Bilder des großen Fußball-Spektakels, farbige Bilder, bunt bemalte Fans, Bilder phantasievoller Kostüme, denen andere gegenüberstehen, die weniger bekannt sind. So scheint auch genau der richtige Zeitpunkt gekommen, die künstlerische Fotografie Südafrikas mit einer Ausstellung und einem Buch in den Fokus zu rücken. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt. Der Qualität des Bandes indes tut das keine Abbruch.

Etwa 180 Arbeiten umfasst eine Schau, die jetzt im Museum Goch und auch im Stadthaus Ulm zu sehen ist. Vertreten sind beinahe alle wichtigen Namen der Fotografie Südafrikas. Das Werk der Fotografen umfasst die Zeitspanne von 1950 bis heute – sechzig Jahre des Landes. Sehr genau lassen sich die politischen Entwicklungslinien anhand der Bilder nachvollziehen: Das Leben in der Apartheid, der Widerstand, der Befreiungskampf bis hin in die Gegenwart – entlang der sozialen Entwicklungen wird auch die Fotografie des Landes präsentiert.
(weiterlesen…)

TEXT: Marc Peschke | RESSORT: Reviews
21. Juli 2010 | 1 Kommentar




DU FREUST DICH JA GAR NICHT!

Vee Speers Serie „Birthday Party“ ist jetzt als Buch erschienen

artwork_images_3276168_401045_vee-speersDie Liste jener Fotokünstler, welche die Kindheit als Thema für sich entdeckten, ist lang. Das kann man verstehen, denn sie ist ein lohnendes fotografisches Sujet. Es ist die Zwischenposition, das Uneindeutige am Kind-Sein, das fasziniert: Das Selbst des Kindes ist fragil, es stehen Möglichkeiten offen. Es ist erst am Anfang: ein, wie oft geschrieben worden ist, paradiesischer Zustand?

Wenn die 1962 geborene australische Fotografin Vee Speers für ihre Serie „The Birthday Party“ Kinder vor eine immer gleiche weiße Wand stellt, um sie in ihren Kostümierungen zu fotografieren, dann mag diese Bildidee anfangs verwundern. Mit Kindheit assoziieren wir eher spontane Bewegung als Statik. Bei Vee Speer ist das anders: Es gibt einen streng festgelegten Rahmen, in dem ihre Modelle agieren.

Eine der ersten Fotokünstlerinnen, die junge Menschen nicht in ihrer Freizügigkeit, sondern hinsichtlich ihrer zukünftigen Rolle fotografierte, war Lisette Model. Die Kindheit ist eine Zeitspanne, in der man sich übt, Rollen einzunehmen – davon erzählt auch Vee Speers Serie „Birthday Party“, die jetzt im Heidelberger Kehrer Verlag als Buch erschienen ist. Nicht, dass ihr Rollenkorsett schon übermächtig zu werden droht, dennoch sind die hier Gezeigten alles andere als frei und unschuldig. Sie stehen da, in ihren phantastischen Kostümen, doch sehen sie gar nicht glücklich aus. „Ja, freust Du Dich denn gar nicht?“, will man sie fragen. Doch nein, auch wenn manche von ihnen sogar lächeln oder lachen. Wirklich froh scheinen sie sich nicht.
(weiterlesen…)

TEXT: Marc Peschke | RESSORT: Reviews
3. Juli 2010 | 7 Kommentare




ELISABETH RANK – UND IM ZWEIFEL FÜR DICH SELBST

Elisabeth Rank_Im Zweifel(Suhrkamp) „Man rechnet ja nicht damit. Wir glaubten an ein Morgen.“ Lene und Tonia verbringen unbekümmert ihren Studentenalltag in Berlin, bis ein Unfall alles verändert. Tim verliert dabei sein Leben, und Lene ihren Freund. Lene und Tonia verlassen Berlin, den Ort ihrer Erinnerungen, und begeben sich auf eine Reise, deren Richtung sie nicht kennen.
Im Auto umgibt sie eine Stille, die bedrohlich auf Tonia einwirkt. Passende Worte, um Lene Trost zu spenden, wollen ihr nicht einfallen. Wie die Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns ziehen in Tonias Kopf Bilder aus ihrer sorgenfreien Kindheit vorbei, Lene versucht unterdessen, sich die Zeit mit Tim ins Gedächtnis zurückzurufen.
Die Unsicherheit und damit einhergehende Angst vor Entfremdung der beiden Protagonistinnen beschreibt Rank auf eine beklemmende Weise. „… ich hatte Angst, es würde von uns nichts übrigbleiben.“ Die Hitze der Tage unterstreicht die Paralyse der beiden, die den Text durchdringt. Die Stärke der Erzählung liegt genau in dieser Sprachlosigkeit der Figuren. Rank schildert eindrücklich das Unbehagen, geht dabei aber behutsam vor. Eindringlich beschreibt sie die körperliche Nähe zwischen den Freundinnen, welche die Ratlosigkeit und die damit einhergehende Distanz kompensiert. Einzig die knifflige Liebesgeschichte, die in einem zweiten Erzählstrang eingeflochten wird, wirkt etwas klischeehaft.
Einen Generationenroman, wie er auf dem Klappentext versprochen wird, hat Elisabeth Rank nicht geschrieben. Der Roman ist mehr als das: ein feinsinniges, atmosphärisch dichtes Buch, das sich den großen Themen Tod und Loslassen behutsam nähert, ohne dabei in Sentimentalitäten zu verfallen. Rank gibt den Figuren die Zeit, langsam wieder zu sich zu kommen, und lässt sie in kleinen Schritten zurück in einen Alltag finden.

TEXT: Janine Schemmer | RESSORT: Reviews
18. Juni 2010 | 3 Kommentare




GUY TILLIM – AVENUE PATRICE LUMUMBA

Koloniale Ruinen.

Er fotografierte Kindersoldaten im Kongo, ganz ohne Hoffnung und ungeschönt, dann zeigte er die Stadt Johannesburg, „Jo’burg“ – diesmal mit einem positiveren Blick auf die Veränderungen, auf die Transformation der vergangenen Jahre. Seine Serie „Congo Democratic“ über die ersten freien Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Kongo wurde im Jahr 2007 auf der documenta präsentiert. Jetzt stellt der Südafrikaner Guy Tillim sein neues Buch vor.

Tillim_Maputo_j

Er ist einer der bedeutendsten Fotografen des afrikanischen Kontinents. Engagiert, ernsthaft, sensibel, kritisch, aber auch bisweilen geprägt von einer gewissen Distanz zu seinen Sujets, zeigt der 1962 in Johannesburg geborene Fotograf prekäre Lebensumstände in seiner südafrikanischen Heimat. Doch stets sind es auch die stillen, intimen Momente, die ihn faszinieren, wie auch sein neues Buch „Avenue Patrice Lumumba“ (Guy Tillim: Avenue Patrice Lumumba. Texte von Robert Gardner und Guy Tillim. Englisch, Französisch und Portugiesisch. 128 Seiten. Gebunden. 57 Abbildungen. Prestel Verlag 2008. ISBN 9783791340661. 49,95 Euro) vor Augen führt. „Eines kann man jedoch immer“, sagt Tillim, „ … etwas Hässliches, Brutales in etwas Erhabenes und Erlösendes verwandeln …“ Der in Kapstadt lebende Tillim tut dies, indem er tief blickt: diesmal auf die Architektur der kolonialen und postkolonialen Gesellschaft Afrikas.
(weiterlesen…)

TEXT: Marc Peschke | RESSORT: Reviews
30. April 2010 | 1 Kommentar




PETRA SCHOLL-ARTUR LIEST AUS:
DAS PFERD DAISY LAHMT

image_event_99393984047c52eb5df6bbPetra Scholl-Artur hat mit „Das Pferd Daisy lahmt“ einen der ganz großen Tierromane unserer Zeit verfasst. Das 2476 Seiten starke Buch beschreibt das Leben der Stute Daisy von der Geburt bis zum tragischen Ende. Was hat man Petra Scholl-Artur nicht alles vorgeworfen: „Vermenschlichung“ schreibt der Glashüttener Stadtanzeiger, „falsch verstandene Tierliebe“ die Bad Camberger Morgenpost.

Petra Scholl-Artur zeigt sich davon unbeeindruckt. Sicherlich nicht zuletzt, weil die herbe Kritik das Buch erst zum Kassenschlager hat werden lassen. Gelesen wird an diesem ersten April aus den zwei Kapiteln „Spring Daisy, spring“ und „Galopp“. OPAK ist stolzer Präsentator der Lesung, die heute abend in der PANORAMABR des Berghain stattfinden soll. Die Lesung findet parallel zum AUTECHRE Konzert statt. Ein bedauerlicher Zufall, beides wurde zur gleichen Zeit gebucht. Aber die unkomplizierte und äußerst sympathische Petra Scholl-Artur ist guter Dinge: „Lese ich eben etwas lauter“.

Für alle Liebhaber anspruchsvoller Tierliteratur ist „Das Pferd Daisy lahmt“ ein absolutes Muss. Besucher des Konzertes hören Petra Scholl-Artur natürlich kostenlos.

TEXT: Hendrik Seipel-Rotter | RESSORT: Präsentationskorb, Reviews, Unterwegs
1. April 2010 | 3 Kommentare




TRISTAN EGOLF – KORNWOLF

Kornwolf(Suhrkamp) Das lokale Käseblatt von Stepford versetzt seine Leser mit der Veröffentlichung eines Fotos, das ein absonderlich hässliches Wesen im Wald zeigt, in Aufruhr: „Etwas direkt von einer Müllhalde in Jersey. Oder aus den Tiefen eines Dixi-Klos.“ Andere meinen, es sehe eher aus „wie Richard Nixon, über und über mit Schlamm oder Kot bekleckert.“ Klar ist aber: Der Teufel von Blue Ball geht wieder um. Die alte Legende vom Werwolf, der im Landstrich sein Unwesen treibt, erwacht, und die Ereignisse spitzen sich zu, als „besorgte – also bewaffnete“ Bürger beschließen, das Ungeheuer zur Strecke zu bringen.
Noch explosiver wird die Lage dadurch, dass hier eigentlich niemand den anderen leiden kann: Der Bevölkerungsanteil Amischer wird abfällig „Deitschis“ genannt, verachtet selbst wiederum die gottesferne Lebensart der verkommenen „Englischen“, und auch innerhalb der verfeindeten Lager brodelt es ordentlich. Elias, Amisch-Teenager mit geschätzter Körpertemperatur von dreiundneunzig Grad, der tierisch stinkt und gern Slayer hört, wird da jedenfalls schnell verdächtig …
Egolfs „Kornwolf“ verkörpert den geschlagenen Underdog, der die Dummheit und Brutalität des wütenden Mobs provoziert und schließlich in ebenso über- wie ohnmächtiger Rache zurückschlägt. Wie dessen Debüt „Monument für John Kaltenbrunner“ zeichnet sich auch „Kornwolf“ durch Egolfs besonderes Vergnügen aus, skurril-drastische Eskalations-Situationen zu schaffen, in denen sich wenigstens kurz eine anarchische Störung der Verhältnisse Bahn bricht. Dass sich auf Dauer dennoch nichts ändert, ist pessimistischer Tenor in Tristan Egolfs Texten. Und so bleibt das Motto: Lang lebe der Underdog.

TEXT: Niklas Dommaschk | RESSORT: Literatur, Reviews
1. März 2010 | 2 Kommentare