OPAK #05 – BEWUNDERUNG
Stars, Prominente, Idole – allesamt eigentümliche Worte, die weniger auf eine Person verweisen, sondern vielmehr für ein soziales Verhältnis stehen, mithin also nur die eine Seite der sprichwörtlichen Medaille beschreiben. Schließlich liegt die Bedingung ihrer Existenz in ihrem vermeintlichen Gegenteil, der Bewunderung durch andere. Das war beim Wagenrennen der römischen Antike oder mittelalterlichen Ritterturnieren nicht anders als bei den Medienpersönlichkeiten des 21. Jahrhunderts.
© Candice Breitz
Georg Seeßlen hat sich auf bezugreiche und grundlegende Weise mit Stars und ihrer Bewunderung auseinandergesetzt, um abschließend zu einem nüchternen Fazit zu gelangen.
Sonja Eismann behauptet „Fan-werden heißt Frau-werden, Thomas Meinecke und Klaus Walter sind trotz aller Reflexion Fans in allem, was sie tun. Über den Zusammenhang zwischen Medienpersönlichkeit und dem Dandy des 19. Jahrhunderts klärt die Literaturwissenschaftlerin Rhonda K. Garelick auf, Marcus Stiglegger widmet sich speziell der Ikonisierung von Filmschauspielern.
Linus Volkmann sagt „Bewunderung ist Hass“ – vollkommen zurecht natürlich, während Matthias Rauch mit Bonaparte über Bewunderung spricht und ihre Anti-Anti-These sucht. Roger Behrens bespricht Fassbinders “Welt am Draht” unseren Film der Ausgabe, Martin Büsser Wassili Grossmans Roman “Alles fließt”, Andi Schoon schließlich geht der Verdopplung des Ichs in der Bewerbungsmappe nach während sich Ulrich Holbein mit Apollo-Uwe und Dionys-Werner auf eine Reise zum Geburtsort der Tragödie begibt.
Tolle Fotos kommen diesmal unter anderem von Künstlern wie Rachel De Joode und Candice Breitz.
Das und vieles mehr lest ihr in OPAK #05. Ab 03.05. beim Zeitschriftenhandel bzw. Bahnhofsbuchhändler Ihres Vetrauens.
28. April 2010 | 4 Kommentare


Ein schleichendes Gift…
Am 25.02. um 17.00 Uhr geht das vierte
© Sina Möhring
© Tanja Krokos






