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ULRICH HOLBEIN – ICH KLAUE NIE BÜCHER

Kunst-Mittelalter-2

Lesen Sie hier die extended Version einer furiosen Abbitte von Ulrich Holbein aus OPAK #6, die wir in extenso leider nicht in unser kleines Magazin einpassen konnten.

TEXT: Redaktion | RESSORT: Literatur, OPAK #06
31. August 2010 | 8 Kommentare




OPAK #6

Scheibe

Uffffff, endlich geschafft, die Nummer 6. Und auch nur, weil wir probiert haben, die Hitze zu ignorieren. Hier im 4. Stock: Kreuzberg, Industrieetage, schwerer Teppich; in Hamburg, wo sich der Dunst in den schmalen Straßen von St. Pauli staute; in Köln, wo Sentas Roller einfach nicht mehr anspringen wollte. Die ganze Zeit auf 120 Prozent aber nur halb so schnell wie sonst. Und hinter der Ziellinie? Erst einmal Erschöpfung.

Aber man berappelt sich. Guckt sich die Druckvorlage vielleicht nochmal an und realisiert so langsam, dass es sich gelohnt hat. Wir hatten mal beschlossen, das neue Heft müsse immer das beste sein, ansonsten könnten wir es lassen. Deshalb dürfen wir freudig verkünden: Es kann weiter gehen! Hurra!

Was geht ab in #6?

PoppNa, Diebstahl! Klingt reißerisch, ist es aber nur bedingt. Das Cover thematisiert es offen: Was passiert eigentlich, wenn etwas plötzlich verschwunden ist? Wenn das Eigene entwendet, heraus gelöst, kurzerhand gestohlen wurde?

Der Philosoph Roger Behrens widmet sich dem Themenkomplex um Eigentum und Diebstahl auf fundamentale Weise und erklärt, wie das Eigentum den Menschen in den gegenwärtigen gesellschaftlichen Verhältnissen grundlegend bestimmt. Andi Schoon zeigt, wie aus Diebstahl die Aneignung fremder Macht und damit eine politische Aktion werden kann; der Professor für Copyrights Kembrew McLeod entwendete der US-amerikanischen Öffentlichkeit das Recht auf freie Meinungsäußerung und produzierte einen (fast) verbotenen Film über die Geschichte des Samplings; ein Rechtsanwalt und ein Tourneeveranstalter streiten über „geistiges Eigentum“; Claudia Grist geht auf eine spezielle Form von Inbesitznahme im literarischen Schaffensprozess ein; die Künstlerin Cornelia Sollfrank berichtet von Zensurerfahrung und weigert sich schlicht, Originale zu produzieren.

Passagen

Ein paar Tage dauert es noch, bis das Heft frisch aus dem Druck in die Läden geht. Ab 12. August findet ihr uns wie immer im Bahnhofsbuchhandel, seit dieser Nummer allerdings erstmals auch am Kiosk!

TEXT: Redaktion | RESSORT: Allgemein, OPAK #06
2. August 2010 | 13 Kommentare




OPAK #06 – DAS COVER

JAAA! There’s a new Cover in Town! Ab 12.08. im Zeitschriftenhandel Ihres Vertrauens! Neuerdings sogar am Kiosk! Gleich hin da! Oder abonnieren!
Das Thema der Ausgabe lautet: DIEBSTAHL. Mehr in Kürze!

OPAK #6

TEXT: Redaktion | RESSORT: Allgemein, OPAK #06
28. Juli 2010 | 5 Kommentare




AUSSTELLUNG – SPUREN IN DIE ZUKUNFT

Dass unser Autor Marc Peschke nicht nur ein hervorragender Schreiber, sondern auch ein begabter Fotokünstler ist, hatten wir bereits gesagt. Erwähnt werden soll daher hier nur ganz kurz die Gruppenaustellung auf Schloss Hartmannsberg bei Bad Enddorf, die noch bis zum 22. August zu sehen ist. Neben Marc nehmen unter der Überschrift „2010 – Spuren in die Zukunft“ weitere 23 Künstler aus verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst, Malerei, Skulptur, Fotografie, teil. Hier eine recht instruktive Besprechung der Ausstellung – if you happen to be around, go there!

Ischia 5 bearbeitet

TEXT: Redaktion | RESSORT: Hausmitteilungen
19. Juli 2010 | Keine Kommentare




OPAK #06-DAS HEFT

Nene, wir wollen uns nicht auf ollen Kamellen ausruhen. Trotzdem: Heft #06, erschienen im August, ist nun online für alle verfügbar. Cool, oder?!

TEXT: Redaktion | RESSORT: Heft, OPAK #06
27. Juni 2010 | 6 Kommentare




OPAK MIXTAPE AUF BYTE FM

sendung-mixtape_smallAm 24.06. um 12.00 Uhr geht das sechste OPAK-Mixtape bei unserem Haus- und Hofradio ByteFM auf Sendung.

Starring: Flying Lotus, Wavves, PVT, Theophilus London, Blakroc u.a. Do it!

TEXT: Redaktion | RESSORT: Hausmitteilungen
22. Juni 2010 | 2 Kommentare




OPAK #05 – DAS HEFT

 

TEXT: Redaktion | RESSORT: Heft, OPAK #05
29. Mai 2010 | 4 Kommentare




ALBUM DER AUSGABE – BROKEN SOCIAL SCENE

BSS_FORGIVENESS ROCK RECORD_smallWenn das Arts and Crafts Movement im ausgehenden 19. Jahrhundert der Nährboden war, aus dem sich Jugendstil, Werkbund und das Bauhaus entwickeln sollten, so könnte man in schiefem Analogieschluss sagen, dass das in Montreal ansässige Arts&Crafts-Label im frühen 21. Jahrhundert die Bedingungen schuf, unter denen eine Band, ein Künstlerkollektiv, ach was, eine Großfamilie wie Broken Social Scene erst entstehen konnte. Und ähnlich, wie jenes historische Arts and Crafts Movement das Ornamentale, das Florale ersann (oder sich zumindest darauf zurückbesann), um schließlich in so etwas Ungeheurem wie der klassischen Moderne zu gipfeln, verhält es sich auch mit Broken Social Scene, die sich nie im bloß Dekorativen bescheiden. Auch wenn das Bild des Organischen, des Wildwuchses, des Mäandernden ihrem Songwriting bereits in die DNS eingeschrieben scheint – Broken Social Scene sind eine moderne Band auf der Höhe der Produktionsmittel. Verlassen wir an dieser Stelle die Kunstgeschichte.
(weiterlesen…)

TEXT: Markus Göres | RESSORT: OPAK #05, Reviews
28. Mai 2010 | 5 Kommentare




ERICH MÜHSAM –
KEIN LAMPENPUTZER
LESUNG UND KONZERT MIT HARRY ROWOHLT, THOMAS EBERMANN, FRANK SPILKER, KNARF RELLÖM UND MANUEL SCHWIERS

Ein Hinweis in eigener Sache. Gemeinsam mit unseren Freunden von Jungle World und amSTARt veranstalten wir dieses Spektakel. Unterm Poster findet ihr weitere Infos und links. Kommt zahlreich!

muehsam_plakat_WEB

Erich Mühsam: Begnadeter Schüttelreimer, Münchner Räterevolutionär, Bohemien, langjähriger Festungshäftling, Kabarettist, Anarchist, Caféhausliterat, von den Nazis im KZ ermordeter Jude. Wohlmeinende Ratschläge, er solle sich doch besser festlegen, ob er Künstler oder politischer Aktivist sei, ergingen häufiger an ihn. Von Frank Wedekind zum Beispiel: „Sie reiten stehend auf zwei Gäulen, die nach verschiedenen Richtungen streben; sie werden Ihnen die Beine auseinanderreißen.“ Mühsam verwarf solchen Rat: „Immer, wenn man mich einen Don Quichote nannte, wusste ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“

Harry Rowohlt und Thomas Ebermann lesen szenisch und begleiten Mühsams Leben literarisch, Frank Spilker, Knarf Rellöm und Manuel Schwiers spielen die Musik dazu, vertonen seine Gedichte – und spielen manchmal auch eigene Songs.

Sowohl Publikum als auch Rezensenten waren bislang begeistert, hier ein Beispiel aus der SZ:

„Ein herrliches Paar saß da auf der Bühne: der zauselig-marxbärtige Vorleser Harry Rowohlt und der norddeutsche Nüchternheit verströmende Thomas Ebermann, der trocken bellend einfiel. Knarf Rellöm und Frank Spilker („Die Sterne“) holten dazu Mühsams Gedichte mühelos in die Gegenwart, besangen „Bürgers Alpdruck“ – „Wo kein Kredit, da kein Profit“ – und forderten Mitgrölhit-verdächtig: „Gebt mir Schnaps!“ Heraus kam eine unprätentiöse, unterhaltsame, kluge und berührende literarische Biografie.“

Tickets gibt es an allen bekannten VVK-Stellen oder hier. Hier wiederum findet ihr weiterführende Infos, Video Clips und Pressestimmen.

TEXT: Redaktion | RESSORT: Hausmitteilungen, OPAK #05, Präsentationskorb, Unterwegs
17. Mai 2010 | 64 Kommentare




DIE STIMMEN VON ODDSAC

ODDSACDas im Juni erscheinende „visual album“ von Animal Collective, „ODDSAC“ USA 2010, 53 min, R: Danny Perez), war zuerst in New York zu sehen. Derick Rhodes war dort und sprach mit Danny Perez, dem Regisseur. Lesen Sie hier die englischsprachige Originalversion des redaktionell bearbeiteten und gekürzten Textes aus OPAK #5.
Weiterführende links inklusive.

Allow me to generalize, and then to be specific, and then to generalize again.

There are times at which a work of art may move you deeply, or cause great consternation, or take you somewhere you never imagined going, and there are also times when a work of art may frighten you, or make you more secure, or give you reason to believe that you, alone, have a been allowed into a secret-but-completely-imaginary club.

This might be one of the above times for you. Or maybe not. If I could decide for you – on your behalf – I would say to keep an open mind, just in case.
(weiterlesen…)

TEXT: Derick Rhodes | RESSORT: Film, OPAK #05
3. Mai 2010 | 10 Kommentare




NIETZSCHE UND ZWEI, DREI SEINER BEWUNDERER

Loewe_Holbein
Ulrich Holbein mit Apollo-Uwe und Dionys-Werner auf einer Reise zum Geburtsort der Tragödie.

Hier
findet sich der vollständige Text der gekürzten Version aus OPAK #5 als PDF. Es treten auf: Herbert„Zeitblom“ Müller, Dr. Zelinsky sowie Dr. Burgauner alias Alois Prossmann.
Von Ulrich Holbein erscheint demnächst im Elfenbein Verlag „Bitte umblättern! Einhundertelf Appetithäppchen“.

TEXT: Ulrich Holbein | RESSORT: Literatur, OPAK #05
3. Mai 2010 | 17 Kommentare




OPAK MIXTAPE AUF BYTE FM

sendung-mixtape_smallAm 29.04. um 12.00 Uhr geht das fünfte OPAK-Mixtape bei unserem Haus- und Hofradio ByteFM auf Sendung.
Starring: Kristof Schreuf, Bonaparte, Serena Maneesh, Blunt Mechanic, Extra Golden, Chain and the Gang, Hans Unstern und viele mehr… Do it!

TEXT: Redaktion | RESSORT: Hausmitteilungen
29. April 2010 | Keine Kommentare