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KAPITALISTISCHER REALISMUS

Mark Fisher über Smartphones, Riots, die Alternativlosigkeit des Kapitalismus und das Zeitalter der Revolutionen
 
Mark Fisher ist Gründungsmitglied der „Cybernetic Culture Research Unit“, arbeitet als Dozent an der Goldsmiths-Universität und am City Literary Institute in London. Seine journalistischen Arbeiten erscheinen u. a. im New Statesman, Frieze, The Wire, Sight and Sound und FACT. Seit 2003 betreibt er sein Blog „k-punk“.
 
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TEXT: Redaktion | RESSORT: Allgemein, Heft, Literatur, OPAK #11
12. Juni 2012 | 41 Kommentare




“ICH BIN DOCH NICHT BLÖD!”

Zur Anatomie des Mitmachens
 

„Kein Hirt und eine Herde! Jeder will das Gleiche, jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig ins Irrenhaus.“
– Nietzsche, „Also sprach Zarathustra“

„Zwei und zwei macht vier, das reicht. / Ja heißt ja und nicht vielleicht, / spricht der alte Bock, / meckert fest am Pflock.“
– Franz Josef Degenhardt, „Zwei und zwei“
 
Behrens
 
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Niemand lässt sich gerne für dumm verkaufen. Und es gehört mittlerweile zu den Selbstverständlichkeiten der postbürgerlichen Ideologie, dass der Spießer jede Spießigkeit von sich weist. Kein Trottel glaubt, dass er der Trottel ist, und freut sich über jeden, dem offiziell die Trotteligkeit attestiert wird.
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TEXT: Roger Behrens | RESSORT: Allgemein, Heft, OPAK #11
14. März 2012 | 9 Kommentare




OPAK #11

Projekte, Vereine, Parteien, Firmen, YouTube, Redaktionen, H&M, Facebook, Flickr, Bands, Theater, Demonstrationen, Partys, Kreuzfahrten, Militär, Wahlen, Ehrenämter, Fairtrade, Netzwerke, Umfragen, Dschungelcamp, Linke…
 
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Endlos ließe sich diese Liste erweitern. Augenscheinlich macht heute jede(r) irgendwo mit. Aber was heißt denn „Mitmachen“ eigentlich? Der Begriff bedarf einer Differenzierung: Ist Mitmachen wirklich ein neues Phänomen? A2Oder handelt es sich dabei nicht nur um altbekannten Konformismus, als Eigeninitiative verkauft? Ist nicht Mitmachen aber andererseits auch die Grundlage jeden politischen Handelns? Und wenn ja: Wo kann man vernünftigerweise mitmachen wollen?

Als Chronist und Dokumentar begleitet der US-amerikanische Literaturwissenschaftler Mark Greif die Occupy-Bewegung seit ihren Anfängen. Er hat sich an Aktionen beteiligt und glaubt, dass nur ein breites Bündnis gesellschaftliche Veränderungen erreichen kann. Roger Behrens hingegen begreift viele der heutigen Protestformen als Teil des gesellschaftlichen Normalzustands und spricht sich dagegen für die Große Weigerung als Vorstufe einer kritischen Kollektivität aus.

AUszug41 KopieUlrich Bröckling ist der Ansicht, dass es heutzutage kaum mehr möglich ist, nicht mitzumachen; die Hamburger Band Deichkind arbeitet als Kollektiv und führt Business-Art in die nächste Runde; Bushido ist als gelungenes Beispiel für Integration das Problemkitz im Deutschen Wald; das Arbeitslied hat einen Umweg über die Firmenhymne genommen und tönt heute als Corporate Sound.

Kennen Sie eigentlich Beni Bischof? Der Ausnahmekünstler aus St. Gallen ist in diesem Heft mit einem kleinen Portfolio vertreten. Sind Ihnen die U.S. Girls ein Begriff? Kennen Sie eigentlich die International Necronautical Society? Dinge, mit denen wir uns in den letzten Monaten auseinandergesetzt haben. Hier versammelt, in diesem Heft. Viel Spaß!
 
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TEXT: Redaktion | RESSORT: Allgemein, OPAK #11
30. Januar 2012 | 30 Kommentare




OPAK #11 – MITMACHEN. AB 03.02. IM HANDEL

Ab 03.02. findet Ihr unsere neue Ausgabe im Handel. Wieso das Transparent auf dem Cover unbeschrieben ist? Dazu später mehr…

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TEXT: Redaktion | RESSORT: Allgemein, OPAK #11
26. Januar 2012 | 7 Kommentare