AVATAR – KURZER NACHBERICHT
(USA 2009, 161 Min., Regie & Buch: James Cameron – 20th Century Fox) Zwölf Jahre nach „Titanic“ ein neuer Spielfilm von James Cameron: „Avatar“ ist ein entfesselter Drogentrip im Fantasy-, Sci-Fi-, Western- und Kriegsfilmgewand, ist Romanze, Mythos und Moralkeule, Kindergeburtstag und Philosophieseminar gleichermaßen, ein technisches Meisterwerk. Mehr Pop jedenfalls geht nicht.
Damit diese Mixtur aufgeht, muss die Geschichte eine einfache sein: An den Rollstuhl gefesselter Ex-Marine gerät mithilfe eines ferngesteuerten biologischen Körpers – der titelgebende Avatar – auf fremdem Planeten mit vielsagendem Namen Pandora in Kontakt mit Eingeborenenstamm, der in tiefstem Einklang mit wundersamem Ökosystem lebt. Ex-Marine verliebt sich in Stammestochter und wird nach diversen Prüfungen in selbigen aufgenommen. Kapitalistische Auftraggeber planen Vernichtung der Eingeborenen zum Zwecke kolonialer Erzgewinnung, und epische Schlacht führt unausweichliche Entscheidung zwischen Gut und Böse herbei. Noch Fragen?
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5. März 2010 | Keine Kommentare
Zu viele haben ihn verpasst, obwohl er doch so gut ist. Jetzt gibt es
LARS WEISBROD, geboren 1985 in Bremen, studiert in Köln und ist Gründungsmitglied der Trivial-Pursuit-Jugend Westerwald. Nachts arbeitet er heimlich am Gründungsmanifest der Neuen Gesellschaft der Dilettanti. Außerdem würde er gerne zum Humor in der analytischen Philosophie forschen und trinkt oft Limonade.


