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CLEMENS J. SETZ – DIE LIEBE ZUR ZEIT DES MAHLSTÄDTER KINDES

Setz_CoverClemens Johann Setz ist ein wahres Multitalent. Der Grazer Germanistik- und Mathematikstudent ist nicht nur Übersetzer und „Gelegenheitszauberer“ – wie dem Klappentext seiner jüngsten Veröffentlichung zu entnehmen ist –, der Autor brilliert vor einem beeindruckten Buchmessepublikum zudem als Obertonsänger.
Die Vielseitigkeit Setz´ überträgt sich auch auf die breitgefächerte Themenwahl seines neuesten Erzählbandes. Wie sonst ließe sich erklären, was der Planet „Charakter IV“, „mehrhändiges Anal-Fisting“ und ein „stadtbekannter Behindertenkünstler“ zusammen unter einem Buchdeckel zu suchen haben. „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“ ist die dritte Veröffentlichung des Autors, dessen Vorgängerroman „Die Frequenzen“ ihm bereits viel Aufmerksamkeit und positive Kritiken eingebracht hat. Dieser Band nun vereint 18 Erzählungen, die jedoch nicht nur in der Sujetwahl, sondern auch in ihrer Qualität sehr stark variieren.
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TEXT: Miriam Schmidt | RESSORT: Literatur, Reviews
31. August 2011 | 13 Kommentare