OPAK PRÄSENTIERT: DENOVALI SWINGFEST. 30.09.–02.10., ESSEN
„Wer Helden, Stars und Headliner sehen möchte, der ist bei unserem Festival falsch“, sagen die Verantwortlichen. Das Swingfest funktioniert anders, ohne diesen ganzen Rummel, Budenzauber, der quasi-maschinellen Abfertigung und was sonst noch dazu gehört. Julian Niedermeier hat die Macher des festivals interviewt
Das Denovali Swingfest scheint ein besonderes Selbstverständnis zu besitzen. Was hat euch dazu bewogen, dieses Festival ins Leben zu rufen und wie hat alles begonnen?
Die Beweggründe sind recht simpel: Interesse an Kunst im Allgemeinen und Musik hier im Speziellen. Das Selbstverständnis ist auch leicht zu umreißen: Uns ist es wichtig einmal jährlich Künstler unseres Labels unter Ergänzung diverser ausgewählter Gäste in einem authentischen Rahmen zusammenzubringen. Primär weil wir selbst die Künstler gerne live erleben möchten – zudem um einfach mit Freunden (Künstler, Helfer etc.) ein nettes Wochenende zu verbringen. Vielleicht aber auch einfach um ein Festival zu gestalten, dass wir anderweitig so nicht gefunden haben. Das Ganze muss dabei nicht zwangsweise auf Musik beschränkt sein. Letztes Jahr haben wir ein kleines Kino mit Trash- und Experimentalfilmen eingerichtet, dass den Leuten recht gut gefallen hat. Das würden wir gerne ausbauen. Begonnen hat es vor 5 Jahren mit 60 Besuchern – diesjährig gibt’s die 4. Ausgabe. Ich denke die ersten 2, 3 Veranstaltungen waren ein Lernprozess – heute wissen wir schon eher was wir machen und wo unsere Möglichkeiten und Grenzen liegen.
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19. September 2011 | Keine Kommentare








