GRIMOON – LE DÉSERTEUR

Während ihrer US-Tour 2010 haben Grimoon es wieder getan: Sie haben acht wunderschön andersartige Songs aufgenommen. Und das daraus entstandene fünfte Album kurzerhand „Le Déserteur“ genannt. Es eignet sich perfekt für lange Fahrten in den meist wohlverdienten Urlaub und klingt abwechslungsreicher und rockiger denn je zuvor.
Die Band um den italienischen Gitarristen Alberto Stevanto und die französische Sängerin Solenn Le Marchand versteht es perfekt, verschiedenste und mitunter eigenartige Einflüsse wie Desert-Rock, orchestrale Folkmusik, psychedelische Popmusik und französische Chansons zu einem großen Ganzen zusammen zu basteln. So erinnern Grimoon zwischendurch an eine Mischung aus Arcade Fire minus Kitsch und Calexico plus singende Säge.
Auf der Bühne liefern eigens produzierte Film-Noir-Clips die passende Stimmung zum Sound.
Dass Pall Jenkins von The Black Heart Procession wieder einmal seine Produzentenfinger mit im Spiel hat, lässt sich auf „Le Déserteur“ kaum überhören. Der Umzug auf einen Biobauernhof in der italienischen Provinz scheint der WG-Band in jeglicher – aber vor allen Dingen musikalischer – Hinsicht gutgetan zu haben.
16. April 2012 | Kommentieren | Trackback setzen | Kommentare als Feed




