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GEWINNE 2 ALBEN: HONEYHEADS – TRIVIA ABOUT

honeyheadsEigentlich würde es reichen, die im Bandinfo aufgeführten Zitate zu bringen, um zu zeigen, womit man es hier zu tun hat. Dort gibt es Lob von einem Mitglied der June Brides, Still Flyin’ mögen die Band, The Lucksmiths ebenso und auch Ebba Durstewitz von JaKönigJa war vom bisherigen Werk der Honeyheads angetan. Davon kann man sich ruhig einmal beeindrucken lassen, und wer dem zustimmt, mag Indiepop auch dann, wenn er so daher kommt, wie er es sollte: als Twee und Jangle.

Felt, Orange Juice, Television Personalities, The Pastels, Aztec Camera, Beat Happening, Acid House Kings und One Happy Islands; wem diese Namen etwas sagen, hat vermutlich eine Vorstellung davon, worum es bei Indiepop geht, nämlich darum, nicht arty, sexy und cool sein zu müssen, auch provokant oder am Ende gar aggressiv sollte man sich nicht gebaren. Möchte man in einer Band spielen, so spielt man einfach in einer Band, auch, wenn man traurig ist und eine Stimme hat, die am ehesten in einen Schulchor passt, keine Frontsau ist und überhaupt nichts von Rock’n’Roll und seiner öden Dreieinigkeit mit Sex und Drugs hält. Wie das gehen kann lässt sich zum Beispiel von den Girl Groups der frühen Sechzigern sowie den später folgenden Beat- und Psychedelic Bands lernen, ebenso von Songwritern wie Nick Drake oder aber Vashti Bunyan und eben den zahlreichen Bands , die sich seit dem Ende der 70er Jahre zu großen Teilen sicher von genannten Künstler inspirieren ließen. Ganz wichtig dabei: jegliche Machismen vermeiden, die haben im Indiepop nichts verloren und werden nicht bedient, im Übrigen ein Grund, warum frühe Indiepopbands das Attribut „twee“ erhielten. Das Problem war nämlich für viele: da sind Frauen auf der Bühne, aber es sind keine Rockchicks, nicht einfach nur Sängerinnen und schon gar nicht halbnackt, was soll das denn dann sein? „Cute“ und „Twee“ eben, was aber eher als Abwertung denn als Anerkennung zu verstehen ist, ähnlich, wie dies beim Ausspruch „Ach, wie niedlich…“ der Fall sein kann.
Die so betitelten Bands bekümmerte das nicht weiter, ihnen ging es um anderes, um Einfachheit, Nähe, Lebensfreude, Melancholie und Schönheit und Selbstbestimmung, Intentionen, die auch heute noch von Indiepopbands wie den Honeyheads geteilt werden. Kein Wunder, dass „Trivia About“ zuweilen etwas konservativ und eskapistisch wirkt: das ganze Genre funktioniert so, richtet dadurch aber keinen Schaden an, die Inhalte sind nämlich durchweg verspielt, emotional und im Grunde ebenso leben- und menschenfreundlich wie liebenswert. Wer’s auf eine Probe ankommen lasen möchte erwerbe bitte einfach das „Trivia About“ von den Honeyheads, höre ohne Unterlass dessen wunderbare Popsongs und frage die Band per Mail nach Bandempfehlungen, ich bin sicher, sie werden antworten.

Wir verlosen 2 Exemplare des Albums „Trivia About“ von den Honeyheads, schreibt einfach eine Mail mit dem Betreff „I Know Where Syd Barrett Lives“ an redaktion at opak minus magazin dot de.

TEXT: Redaktion | RESSORT: Win-win-Situation
18. April 2011 | Kommentieren | Trackback setzen | Kommentare als Feed



3 KOMMENTARE


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