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OPAK #08

ZACK! Jetzt ist es wieder soweit: Ab heute ist die neue OPAK-Ausgabe offiziell erhältlich. Am besten, ihr eilt direkt los, um euch ein Exemplar zu sichern! Nur so als Tipp von unserer Seite…

Poly Styrene_by Falcon Stuart
 
„The mainstream comes to you, but you have to go to the underground“, sagte Frank Zappa.

Aber muss man da wirklich noch mal hin oder ist das Thema Underground nicht längst durch? Je mehr wir darüber nachdachten, desto unklarer wurden die Dinge. Was ist das eigentlich, „Underground“? In welchem Verhältnis steht es zu „Untergrund“ und „Subkultur“? Kann dieser Begriff überhaupt für etwas herhalten, das dieser Gesellschaft gefährlich werden kann? Gibt es irgendwo noch Sprengstoff gegen den Mainstream? Wir haben uns professionelle Hilfe gesucht …
 
ausschnitt21Roger Behrens erklärt, wie aus Untergrund Underground wird, warum das, was heute als Underground tituliert wird, nur noch die Langeweile des Mainstreams wiederholt und warum es dennoch Sinn ergibt, diesen Begriff nicht vollständig abzuschreiben.
Der New Yorker Literaturwissenschaftler Mark Greif gibt Auskunft darüber, warum Menschen, die einem in engen Jeans auf „fixed gear bikes“ entgegenkommen, nach einer Subkultur der 1940er Jahre benannt wurden.
Felix Klopotek schreibt über das Verhältnis zwischen Underground und Mainstream im Jazz. Und warum Institutionalisierung dort gerade nicht „Ausverkauf“ bedeutet. Georg Seeßlen beschreibt, warum der demokratische Kapitalismus einen Underground benötigt und ihn dennoch fürchtet. Und wie daraus der Traum von einem kontrollierten Underground entsteht.
 
ausschnitt4„Ich bitte alle dringend, radikaler zu werden“, lautet die bündige Ansage von Bill Ayers, der als Mitglied von Weather Underground im Untergrund gekämpft hat.
„Das ist mir ziemlich egal“, sagt Franz Dobler, angesprochen auf sein Image als Underground-Literat. Er erzählt davon, wie er mit seinem Fanzine am Markt vorbei gewirtschaftet hat und warum ihn der normale Literaturbetrieb nur langweilt.
Apropos Nichtmitmachenwollen: Dietmar Dath stimmt so gar nicht in die allgemeine Begeisterung um den Regisseur Darren Aronofsky ein und erklärt “Warum ich das ablehne”.

Darüber hinaus gibt es Beiträge zu Poly Styrene, Bodi Bill, eine Gestalt namens Udo Untergrund, Jason Forrest, das Politische eines bedeutenden Filmfestivals, DIY usw.

Mit der Nummer acht wird unser Heft übrigens zwei Jahre alt. Wir bedanken uns bei euch, liebe Leserinnen und Leser!

Ausschnitt1
 

TEXT: Redaktion | RESSORT: Heft, OPAK #08
24. März 2011 | Kommentieren | Trackback setzen | Kommentare als Feed





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