CHROME HOOF – CRUSH DEPTH

images(Southern Records/Soulfood) Schon eine eigenwillige Bande: Ohne viel Federlesens fusionieren sie Prog-Rock, orchestrale Einwürfe, elektronische Tanzmusik, Heavy Metal und noch ein weiteres halbes Dutzend disparater Stile zu einer Musik, die zugleich so homogen und zumindest in meinen Ohren unanstrengend unterhaltsam wirkt, als wären all diese Einflüsse nicht dem Fan gar Anlass zu erbitterter Abgrenzung dem jeweils anderen gegenüber. Von den vielen Beschreibungen, die die Kollegen so von sich geben im Versuch, das Unaussprechliche begrifflich zu machen, finde ich am hilfreichsten jene vom Hinterland, wo sich Zappa, Funkadelic und Magma treffen (Q), aber das klammert vielleicht auch noch zu viel aus. Man muss es ja auch heute niemandem mehr erzählen, wo er und sie sich das mal kurz unverbindlich anhören können. Was im übrigen das Genre der Plattenkritik noch nicht ganz erledigt, aber das wissen Sie, liebe Leser, natürlich, sonst könnten wir an dieser Stelle nicht so nett plaudern.

TEXT: Andreas Schnell | RESSORT: Reviews
8. Juni 2010 | Kommentieren | Trackback setzen | Kommentare als Feed



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EIN KOMMENTAR


  1. eeeh ja. stimmt. und jetzt mal ein paar seiten weiter und anhören



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