TIM YOUNG

„Ich habe eine kaputte Kirmes vor Augen!“

Die Stenciling-Szene erlebte im Paris der 80er Jahre eine erste Blütezeit. Nachdem ein Exil-Franzose Tim Young mit der Technik bekannt gemacht hatte, fertigte der Bielefelder seine ersten Arbeiten noch in der heimischen Garage.

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Mehr als Klingen und Farben waren nicht vonnöten. Gebrauchte Pappkartons waren einfach zu organisieren, später dann stieg Young auf Leinwände um, die ihm bald unpassend erschienen.
„Auf Leinwand sieht alles immer sehr nett aus. Ich wünschte mir aber eine andere Wirkung. Um einen Bruch zu inszenieren, entschied ich mich dazu, die filigran gearbeiteten Schablonen mit möglichst billigem Material zusammen zu bringen.“ Leinwände wichen zufällig gefundenen Bildwänden. Spanplatten wurden aufgetrieben, örtliche Abrissunternehmen kontaktiert, um Fußbodenpaneele zu organisieren.

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Nach Gruppenausstellungen in Rom, Madrid, Boston, Tel Aviv und Köln sind Youngs neuere, ausschließlich in Grautönen gehaltene Arbeiten noch bis zum 09. Dezember in der Berliner Galerie Knoth & Krüger, Oranienstraße 188 zu sehen.

TEXT: Redaktion | RESSORT: Präsentationskorb, Unterwegs
24. November 2009 | Kommentieren | Trackback setzen | Kommentare als Feed



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